Zuletzt aktualisiert: 4. November 2026.
Kurze Antwort: Neue Kunden findest du über sieben Wege: bezahlte Werbung, Werbung bei anderen Autoren, kostenlose Beiträge, Suche, eigene Kanäle, Partner und Veranstaltungen. Starte mit einem Kanal, auf dem deine Kunden schon sind, und miss ihn mit einer Zahl. Nachrichten und E-Mails an Kunden brauchen in Deutschland vorher eine ausdrückliche Einwilligung.
Dieser Ratgeber ist für Selbstständige und kleine Unternehmen, die selbst Kunden gewinnen wollen. Er beschreibt 36 Kanäle in sieben Gruppen. Bei jedem steht, wo der Kunde gerade ist, was du tun kannst und woran du erkennst, ob es funktioniert. Ganz unten steht ein Plan für die ersten sieben Tage. Mavibot ist unser Produkt, deshalb kennzeichnen wir die Stellen, an denen wir es nennen.

Welcher Kanal passt zu dir
Wähle den Kanal nach deiner Lage, nicht nach dem, was gerade im Trend ist. Die Tabelle zeigt grob, womit du anfängst.
| Deine Lage | Womit du anfängst | Warum |
|---|---|---|
| Kein Budget, aber Zeit | Kurzvideos, Beiträge in Communities, Gastbeiträge | Kostet Zeit statt Geld |
| Budget, Kunden brauchst du diese Woche | Suchanzeigen, Anzeigen in sozialen Netzwerken | Die Wirkung beginnt am ersten Tag |
| Du hast schon Besucher oder Follower | Retargeting, E-Mail, Nachrichten im Messenger | Du sprichst Leute an, die dich schon kennen |
| Du verkaufst eine Dienstleistung vor Ort | Bewertungen, Empfehlungen, Verzeichnisse | Kunden vergleichen und fragen Bekannte |
| Du willst langfristig unabhängig von Anzeigen werden | Suchmaschinenoptimierung, Content-Marketing | Es dauert länger, kostet aber nicht pro Klick |
Lege vor dem Start eine einzige Zahl fest, an der du den Kanal misst, zum Beispiel Kosten pro Anfrage oder Anzahl der Anfragen pro Woche. Ohne diese Zahl weißt du nach einem Monat nicht, ob sich der Aufwand gelohnt hat.
Bezahlte Werbung
Bezahlte Werbung bringt am schnellsten Besucher, aber nur solange du zahlst. Sie lohnt sich, wenn du weißt, was ein Kunde dir wert ist.
Suchanzeigen
Jemand sucht bei Google eine Lösung für sein Problem und sieht deine Anzeige über den normalen Ergebnissen. Du zahlst pro Klick, also schalte Anzeigen nur zu Suchbegriffen, bei denen jemand wirklich etwas kaufen will. Eine Seite, auf der er sich direkt anmelden oder anfragen kann, ist wichtiger als ein schöner Text. Kennzahlen: Klickrate (CTR), Kosten pro Klick (CPC), Kosten pro Anfrage (CPL), Werbeertrag (ROAS).
Bannerwerbung
Dein Kunde liest eine Nachricht oder einen Artikel und sieht dein Bild am Rand oder im Text. Er klickt selten sofort, merkt sich aber den Namen. Banner machen dich bekannt. Für Anfragen noch in dieser Woche sind sie meist zu langsam. Kennzahlen: Reichweite, Wiederholungsrate, Kosten pro tausend Einblendungen.
Anzeigen in sozialen Netzwerken
Beim Scrollen durch den Feed erreicht deine Anzeige Leute, die zu deiner Zielgruppe passen, etwa nach Interessen, Alter oder Beruf. Entscheide vorher, welches eine Problem du ansprichst. Nimm ein klares Versprechen statt einer Anzeige, die alles erwähnt. Kennzahlen: Kosten pro tausend Einblendungen, Klickrate, Kosten pro Anfrage, Kosten pro gewonnenem Kunden.
Videowerbung
Auf YouTube läuft deine kurze Anzeige vor oder in einem Video. Erkennt der Zuschauer in den ersten Sekunden sein Problem, bleibt er dran und klickt. Sonst überspringt er sie. Kennzahlen: Aufrufquote, Kosten pro Aufruf, Reichweite.
Native Werbung
Wer auf einer fremden Seite einen Vergleich oder eine Artikelreihe liest, findet dein Angebot dort zwischen anderen. Er vergleicht schon, deshalb kommt er bewusster zu dir. Der Beitrag sollte wie ein normaler Artikel aussehen und klar als Anzeige gekennzeichnet sein. Kennzahlen: Klicks, Verweildauer, Kosten pro Anfrage.
Retargeting
Dein Kunde war schon auf deiner Seite oder hat ein Video angesehen, ist aber gegangen. Du zeigst ihm später eine Erinnerung in sozialen Netzwerken oder auf anderen Seiten. Oft ist das günstiger, als neue, unbekannte Leute anzusprechen, aber du brauchst genug Besucher, die du erneut erreichen kannst. Kennzahlen: Abschlussquote, Kosten pro Bestellung, Werbeertrag.
Performance-Netzwerke
Fremde Seiten und Vermittler bringen dir Kunden, und du zahlst nur für bestätigte Anmeldungen oder Käufe. Das Risiko ist kleiner, aber du musst genau nachverfolgen, woher jede Anfrage kommt. Kennzahlen: Kosten pro Abschluss, Anteil bestätigter Abschlüsse, Umsatz.
Werbung bei anderen Autoren
Hier kommt der Kunde über jemanden, dem er schon folgt. Das Vertrauen geht von dem Autor auf dich über. Wähle deshalb Autoren nach ihrer Zielgruppe aus, nicht nach der Größe.
Influencer
Dein Kunde folgt einem Creator und vertraut ihm. Wenn der Creator über dein Angebot spricht, klickt er auf dessen Link, statt dich zu suchen. Du brauchst Creator, deren Zuschauer deine Kunden sein könnten, zum Beispiel Selbstständige, wenn du an Selbstständige verkaufst. Kennzahlen: Reichweite, Klicks, Kosten pro Anfrage, Verkäufe.
Werbung in Kanälen und Newslettern
Dein Kunde liest einen Telegram-Kanal oder einen Newsletter zu seinem Thema. Deine Anzeige steht zwischen Inhalten, denen er schon vertraut. Ein kurzer Text zu einem Problem passt hier besser als eine Liste aller Funktionen. Kennzahlen: Kosten pro Klick, Kosten pro Anfrage, Kosten pro Abonnent.
Werbung in Podcasts
Dein Kunde hört einen Podcast, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit. Der Sprecher nennt dich und einen Rabattcode, aber klicken kann der Hörer in dem Moment nicht. Wähle deshalb einen Namen, den man sich merkt, und einen Code, den man später leicht eintippt. Kennzahlen: Besuche über den Code, Kosten pro Anfrage, Verkäufe.
Videos von unabhängigen Autoren
In dem Video benutzt ein Autor dein Produkt, und der Zuschauer sieht, wie es in der Praxis aussieht. Der Link steht in der Beschreibung oder im angehefteten Kommentar. Kennzahlen: Aufrufe, Klicks, Kosten pro Anfrage, Verkäufe.
Kostenlose Beiträge
Kostenlose Beiträge kosten kein Geld, aber Zeit und Regelmäßigkeit. Rechne mit Wochen, nicht mit Tagen.
Kurzvideos
Dein Kunde scrollt durch Instagram Reels, TikTok oder YouTube Shorts und bleibt bei einem Video hängen, in dem er sein Problem erkennt. Am Ende schreibt er ein Codewort in die Kommentare und bekommt per Direktnachricht den Link. So siehst du sofort, wie viele Leute wirklich Interesse hatten: Es sind die, die das Wort geschrieben haben. Das lässt sich automatisieren. Wie es bei Instagram geht, erklären wir in der Anleitung Instagram Auto-Antworten einrichten, und für TikTok in der Anleitung TikTok Auto-Reply einrichten. Kennzahlen: Aufrufe, Wiedergabezeit, Klicks.

Videos auf YouTube
Auf YouTube sucht dein Kunde eine Erklärung für seine Aufgabe, findet dein längeres Video, sieht es bis zum Ende und klickt auf den Link in der Beschreibung. Solche Videos bringen auch Wochen später noch Besucher, weil man sie über die Suche findet. Kennzahlen: Aufrufe, Wiedergabezeit, Klicks.
Beiträge, Karussells und Stories
Dein Kunde folgt deinem Konto oder findet ein Karussell über gespeicherte und geteilte Beiträge. Auf der letzten Folie steht ein Codewort, das er in den Kommentaren schreibt, oder ein Link im Profil. Stories erinnern die Follower an Beiträge, die sie verpasst haben. Kennzahlen: Reichweite, Interaktionsrate, Klicks, Anfragen. Mehr zur Technik steht auf unserer Seite zu Instagram.
Gastbeiträge
Dein Beitrag steht auf einer fremden Seite, der dein Kunde vertraut. Er klickt auf deinen Link im Text, weil dein Rat dort hilft. Schreibe über seine Aufgabe und nicht über dein Produkt. Kennzahlen: Klicks, Links auf deine Seite, Suchen nach deinem Namen, Anfragen.
Presse
Ein Branchenmedium nennt deinen Namen in einer Meldung oder einem Kommentar. Der Leser meldet sich selten sofort, sucht dich aber später bei Google. Deshalb sollte bei einer Suche nach deinem Namen klar sein, was du anbietest. Kennzahlen: Erwähnungen, Reichweite, Suchen nach deinem Namen.
Podcasts als Gast
Du sprichst als Gast in einer Folge über die Aufgabe der Zuhörer. Ist das Gespräch nützlich, merkt sich ein Hörer deinen Namen und findet dich selbst. Folgen kann man auch Monate später noch hören, deshalb kommen die Leute nicht nur am Tag der Veröffentlichung. Kennzahlen: Besuche, Suchen nach deinem Namen, Anfragen.
Content-Marketing
Dein Kunde findet deine Inhalte, wenn er eine konkrete Frage hat, liest sie und kommt wieder, wenn er bereit ist, etwas auszuprobieren. Der Weg ist langsam, aber der Kunde kommt mit Vertrauen. Kennzahlen: Besuche, Interaktion, Anfragen.
Foren und Communities
Jemand stellt eine Frage in einer Gruppe oder einem Forum, und du antwortest sachlich ohne Werbung. Hilft die Antwort, schaut er in dein Profil oder schreibt dir direkt. Das funktioniert nur, wenn du dort wirklich Wissen teilst. Für Communities kannst du auch einen eigenen Raum aufbauen, etwa mit einem Discord-Bot ohne Code. Kennzahlen: Klicks, Erwähnungen, Anfragen.
Suche
Wer sucht, hat ein konkretes Problem und will es lösen.
Suchmaschinenoptimierung
Dein Kunde gibt eine Frage zu seinem Problem bei Google ein, findet deinen Beitrag unter den ersten Ergebnissen, liest ihn und fragt an. Das braucht Geduld. Laut einer Auswertung von Ahrefs kommen nur etwa 1,74 Prozent neuer Seiten innerhalb eines Jahres in die Top 10 von Google. Bei Seiten, die es schaffen, dauert es meist zwischen 61 und 182 Tagen. Plane also mit Monaten, und schreibe zu Fragen, die wirklich jemand stellt. Kennzahlen: Einblendungen in der Suche, Klicks, Besuche, Anfragen. Quelle: Ahrefs, How Long Does It Take to Rank in Google.
Antworten von KI-Assistenten
Dein Kunde fragt ChatGPT, Gemini oder Perplexity, womit er Kunden gewinnen oder eine Aufgabe lösen soll. Beginnt dein Beitrag mit einer klaren Antwort auf genau diese Frage, kann der Assistent ihn als Quelle nutzen. Der Anteil dieses Verkehrs ist noch klein: Laut SE Ranking kamen 2026 etwa 0,32 Prozent des Website-Verkehrs aus KI-Suchen, 2025 waren es 0,24 Prozent. Er wächst aber schnell. Ob es wirkt, siehst du daran, dass mehr Leute nach deinem Namen suchen. Kennzahlen: Erwähnungen, Anteil in Antworten, Suchen nach deinem Namen.
Eigene Kanäle
Eigene Kanäle gehören dir. Hier erreichst du Leute, die dich schon kennen. Neue Kunden findest du damit nicht, aber du machst aus Interessenten Käufer und aus Käufern Stammkunden.
Dein Kunde hat sich angemeldet oder etwas gekauft. Du schickst ihm Tipps und erinnerst ihn an das, was er nicht zu Ende gebracht hat. Die Rechtslage ist hier wichtig, siehe den Abschnitt zur Einwilligung weiter unten. Wie du Serien und Zielgruppen in Mavibot aufbaust, steht auf der Seite zu E-Mail-Kampagnen. Kennzahlen: Zustellrate, Klickrate, Verkäufe, Abmeldungen.
Nachrichten im Messenger
Dein Kunde hat dir geschrieben oder sich im Messenger angemeldet. Du schickst ihm Nachrichten, wenn er Messenger lieber liest als E-Mails. Auch hier gilt: nur mit Einwilligung. Meta verschärft die Regeln für Nachrichten an Kunden immer wieder, zum Beispiel bei WhatsApp. Plane deshalb Versand in Messengern vorsichtig und an kleine Gruppen, nicht an die ganze Liste auf einmal. Details zu den Grenzen findest du in unserem Ratgeber WhatsApp-Nachrichten pro Tag ohne Sperre (auf Englisch). Kennzahlen: Zustellrate, Antworten, Abschlussquote.
Telegram-Kanal
Wer deinen Kanal abonniert hat, interessiert sich für Tipps und Neuigkeiten. Er liest dich regelmäßig und meldet sich irgendwann an oder erzählt Bekannten von dir. Der Kanal wächst langsam, aber die Abonnenten wollten dich lesen. Kennzahlen: Aufrufe, Klicks, Abonnenten.
Direkte Besuche
Manche haben von dir gehört und tippen die Adresse selbst ein. Sie kennen dich schon. Es werden mehr, wenn andere Kanäle wirken, deshalb zeigt dir diese Zahl, ob man sich an dich erinnert. Kennzahlen: Besuche, Käufe, Umsatz.
Eigene App
Dein Kunde nutzt dein Produkt schon und öffnet die App, um weiterzumachen. Neue Leute bringt die App kaum. Sie hält Nutzer bei der Stange und führt sie zu einem bezahlten Tarif. Kennzahlen: tägliche und monatliche Nutzer, Bindung, Käufe.
Kundenpflege im CRM
Wer schon zahlt, dem zeigst du Funktionen, die er noch nicht nutzt. So verkaufst du ihm den nächsten Tarif oder eine Zusatzleistung. Dieser Kanal erhöht den Umsatz pro Kunde, bringt aber keine neuen. Wie du Kontakte, Verkäufe und Gespräche an einem Ort hältst, zeigt die Seite zu CRM. Kennzahlen: Wiederkäufe, Bindung, Umsatz.
Partner und Plattformen
Hier kommen Kunden über andere Firmen und Seiten, die schon Vertrauen haben.
Empfehlungsprogramme
Dein Kunde arbeitet mit einem Webdesigner, einer Agentur oder einem Berater, der ihm dein Angebot empfiehlt. Wer empfiehlt, bekommt eine Belohnung, zum Beispiel einen Anteil am ersten Kauf. Das Prinzip passt zu fast jedem Geschäft. Jeder Kunde bekommt einen persönlichen Link oder Code, und wer darüber einen neuen Kunden bringt, erhält einen Vorteil, etwa Rabatt, Guthaben oder Provision. Wichtig sind eine einfache Regel, ein klar sichtbarer Code und eine faire Belohnung. Kennzahlen: bestätigte Verkäufe, Kosten pro Abschluss, Umsatz, neue Kunden.
Verzeichnisse und App-Stores
In einem Verzeichnis vergleicht dein Kunde Anbieter und wählt einen aus. Er hat schon entschieden, dass er ein Produkt wie deines braucht. Pflege deinen Eintrag mit einem klaren Titel, Bildern und aktuellen Preisen. Kennzahlen: Bewertung, Klicks, Anfragen.
Bewertungen
Vor dem Kauf liest dein Kunde Bewertungen. Fehlen sie oder sind sie schlecht, geht er. Nach einer Auswertung von BrightLocal 2025 sagen nur 4 Prozent der Befragten, dass sie nie Online-Bewertungen lesen. Die Studie bezieht sich auf lokale Geschäfte in den USA. Bitte deshalb zufriedene, zahlende Kunden um eine Bewertung. Quelle: BrightLocal, Local Consumer Review Survey 2025. Kennzahlen: Bewertung, Anrufe, Klicks, Anfragen.
Partnerprogramme von Netzwerken
Auf einer Seite, die an einem Partnernetzwerk teilnimmt, sieht dein Kunde eine Empfehlung, etwa in einem Vergleich oder Newsletter. Er klickt auf den Partnerlink, und die Seite bekommt eine Provision für das Ergebnis. Das funktioniert, wenn die Leser dort zu deiner Zielgruppe gehören und nicht zufällige Besucher sind. Kennzahlen: Kosten pro Abschluss, Anteil bestätigter Abschlüsse, Werbeertrag.
Kooperationen
Dein Kunde kommt aus dem Publikum eines anderen Autors, mit dem du etwas gemeinsam machst, zum Beispiel einen Live-Auftritt. Er vertraut dem Gastgeber und probiert, was der zeigt. Dafür brauchst du jemanden mit Publikum, den du persönlich kennst. Kennzahlen: Reichweite, Klicks, Verkäufe.
Botschafter
Ein Bekannter, der dein Produkt schon nutzt und zufrieden ist, erzählt dem Kunden davon. Er meldet sich an, weil er einer Person traut und nicht einer Anzeige. Dazu brauchst du erste zufriedene Nutzer, deshalb wirkt dieser Kanal später als die anderen. Kennzahlen: Reichweite, Besuche über Empfehlungslinks, Verkäufe.
Gemeinsame Aktionen
Aus dem Publikum einer anderen Firma kommt dein Kunde, wenn ihr ein gemeinsames Angebot habt, etwa ein Geschenk oder einen Rabatt. Die Leute haben ähnliche Interessen, kennen dich aber noch nicht. Die Aktion klappt, wenn beide Seiten ähnliche Kunden haben und das Angebot auf den ersten Blick klar ist. Kennzahlen: Klicks, Anfragen, Kosten pro gewonnenem Kunden.
Veranstaltungen
Auf Veranstaltungen lernen dich Kunden persönlich kennen, online oder vor Ort.
Auftritte bei fremden Online-Veranstaltungen
Dein Kunde hört ein fremdes Webinar oder einen Live-Auftritt, bei dem du eine kurze Analyse zeigst. Er sieht, dass du sein Problem verstehst, und meldet sich danach an. Das Publikum bringt der Veranstalter mit, du lieferst etwas Nützliches. Wenn du selbst Webinare veranstalten willst, schau auf die Seite zu Webinaren. Kennzahlen: Anmeldungen, Reichweite, Klicks, Anfragen.
Veranstaltungen vor Ort
Dein Kunde besucht eine Branchenveranstaltung oder ein Treffen und sieht dich auf der Bühne oder am Stand. Er scannt einen QR-Code oder notiert sich den Namen und meldet sich später. Das kostet Reisezeit und Kraft, deshalb lohnt es sich vor allem, wenn viele deiner Kunden dort sind. Kennzahlen: Anfragen, Kosten pro Anfrage, Verkäufe.
Was du in Deutschland bei Nachrichten und E-Mails beachten musst
Wer in Deutschland Werbung per E-Mail oder Nachricht schickt, braucht dafür grundsätzlich die vorherige ausdrückliche Einwilligung des Empfängers. Das steht in Paragraf 7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Dort gilt Werbung mit elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung als unzumutbare Belästigung. Werbeanrufe bei Verbrauchern brauchen ebenfalls vorab eine ausdrückliche Einwilligung. Nach gängiger Auslegung zählen auch Nachrichten in Messengern wie WhatsApp dazu (siehe IT-Recht Kanzlei zu WhatsApp-Newslettern). Das ist keine Rechtsberatung. Bei Zweifeln frage eine Fachperson.
Das Gesetz kennt eine Ausnahme für E-Mails an Bestandskunden. Sie gilt nur, wenn alle vier Punkte erfüllt sind:
- Du hast die E-Mail-Adresse im Zusammenhang mit einem Verkauf von deinem Kunden erhalten.
- Du nutzt sie nur für Werbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen.
- Der Kunde hat der Nutzung nicht widersprochen.
- Du weist ihn bei der Erhebung der Adresse und bei jeder Nutzung klar darauf hin, dass er jederzeit widersprechen kann.
Ein Double-Opt-In ist im Gesetz nicht vorgeschrieben. Du musst aber beweisen können, dass jemand eingewilligt hat. Das Double-Opt-In, bei dem der Empfänger seine Anmeldung per Bestätigungslink bestätigt, gilt deshalb in der Praxis als sicherster Weg. Speichere Zeitpunkt, Quelle der Anmeldung und die Bestätigung. Bei Nachrichten im Messenger sind außerdem die Regeln der Plattform wichtig. Bei WhatsApp zum Beispiel muss die Einwilligung deinen Firmennamen nennen und klar sagen, dass der Kunde Nachrichten von dir bekommen will.
Kennzahlen im Überblick
| Kanal | Woran du ihn misst |
|---|---|
| Suchanzeigen | Klickrate (CTR), Kosten pro Klick (CPC), Kosten pro Anfrage (CPL), Werbeertrag (ROAS) |
| Anzeigen in sozialen Netzwerken | Kosten pro tausend Einblendungen, Klickrate, Kosten pro Anfrage |
| Retargeting | Abschlussquote, Kosten pro Bestellung, Werbeertrag |
| Influencer und Creator-Videos | Reichweite, Klicks, Kosten pro Anfrage |
| Kurzvideos | Aufrufe, Wiedergabezeit, Klicks |
| Beiträge und Stories | Reichweite, Interaktion, Klicks |
| Suchmaschinenoptimierung | Einblendungen, Klicks, Besuche, Anfragen |
| KI-Antworten | Erwähnungen, Suchen nach deinem Namen |
| Zustellrate, Klickrate, Verkäufe, Abmeldungen | |
| Messenger-Nachrichten | Zustellrate, Antworten, Abschlussquote |
| Kundenpflege im CRM | Wiederkäufe, Bindung, Umsatz |
| Empfehlungsprogramme | bestätigte Verkäufe, Kosten pro Abschluss |
| Bewertungen und Verzeichnisse | Bewertung, Klicks, Anfragen |
| Veranstaltungen | Anmeldungen, Anfragen, Kosten pro Anfrage |
So startest du in sieben Tagen
- Tag 1. Wähle ein Ziel und einen Kanal aus der Tabelle oben. Schreibe in einem Satz auf, wer dein Kunde ist und welches Problem er hat.
- Tag 2. Baue die Seite, auf der der Kunde landet: eine klare Überschrift, ein Angebot und ein Formular oder ein Chat. Das kann eine einfache Website oder ein Chat auf deiner Seite sein.
- Tag 3. Lege die Messung fest. Hänge an jeden Link UTM-Parameter, damit du siehst, woher eine Anfrage kommt, und notiere die eine Zahl, die du verfolgst.
- Tag 4. Veröffentliche das erste Stück: ein Kurzvideo, einen Beitrag, eine Anzeige oder einen Gastbeitrag.
- Tag 5. Richte die Antwort ein. Wenn jemand ein Codewort kommentiert oder dir schreibt, soll er sofort eine Nachricht mit dem Link bekommen.
- Tag 6. Hole die Einwilligung ein, wenn du später E-Mails oder Nachrichten schicken willst, mit einem Häkchen im Formular und deinem Firmennamen.
- Tag 7. Schau auf die Zahl. Steigt sie bei Anzeigen oder Beiträgen nach zwei Wochen nicht, ändere den Kanal oder das Angebot, nicht beides gleichzeitig. Suchmaschinenoptimierung braucht deutlich länger.

Wie dir Mavibot dabei hilft
Mavibot ist unser Produkt: eine Plattform, auf der du Chatbots, Rundnachrichten, Websites und eine Kundendatenbank ohne Programmieren aufbaust. Viele der Schritte oben kannst du damit automatisieren:
- Kommentare mit einem Codewort unter Instagram-Beiträgen und TikTok-Videos beantworten und die Person per Direktnachricht weiterführen,
- Nachrichten an Leute schicken, die zugestimmt haben, in Messengern wie Telegram, WhatsApp, Instagram und Facebook, und E-Mails mit Serien und Zielgruppen,
- Seiten bauen, auf denen Kunden anfragen oder buchen, zum Beispiel mit Online-Buchung, einem Chat auf deiner Website oder einem Quiz,
- Kontakte, Gespräche und Verkäufe im CRM an einem Ort halten.

Bei Nachrichten in WhatsApp, Instagram und Facebook gilt, was oben steht: vorsichtig und in kleinen Gruppen versenden. Du kannst kostenlos starten: Mavibot ausprobieren.
Häufige Fragen
Wo finde ich neue Kunden?
Dort, wo sie schon sind: in der Suche bei Google, in sozialen Netzwerken, in Communities, bei Empfehlungen von Bekannten und in Bewertungen. Welcher Ort passt, hängt von deinem Angebot ab. Dienstleister vor Ort starten oft mit Bewertungen und Empfehlungen, Online-Angebote mit Kurzvideos, Suche und Anzeigen.
Wie kann ich online Kunden gewinnen?
Wähle einen Kanal, baue eine Seite, auf der Kunden anfragen können, und miss eine Zahl, etwa Anfragen pro Woche. Schnell geht es mit Anzeigen, ohne Budget mit Kurzvideos, Beiträgen und Communities. Nachrichten und E-Mails an Kunden brauchen vorher ihre Einwilligung.
Wie finde ich neue Kunden ohne Werbebudget?
Setze auf kostenlose Wege: Kurzvideos mit einem Codewort in den Kommentaren, hilfreiche Antworten in Foren und Communities, Gastbeiträge und Empfehlungen zufriedener Kunden. Sie kosten Zeit statt Geld, und der Effekt zeigt sich meist nach Wochen.
Welche Kanäle passen für kleine Unternehmen?
Fange mit einem Kanal an, auf dem deine Kunden schon sind. Für Dienstleister vor Ort sind das oft Bewertungen, Empfehlungen und Verzeichnisse, für Online-Angebote Kurzvideos, Suche und Anzeigen. Kombiniere erst dann mehrere, wenn einer eine messbare Zahl liefert.
Wie lange dauert es, bis Kunden kommen?
Bezahlte Werbung bringt Besucher am ersten Tag. Bei Suchmaschinenoptimierung rechne mit Monaten: Laut Ahrefs kommen etwa 1,74 Prozent neuer Seiten innerhalb eines Jahres in die Top 10 von Google. Kostenlose Beiträge brauchen meist mehrere Wochen Regelmäßigkeit.
Darf ich Kunden per WhatsApp oder E-Mail anschreiben?
Für Werbung brauchst du in Deutschland vorher eine ausdrückliche Einwilligung. Für E-Mails an Bestandskunden gibt es unter vier Bedingungen eine Ausnahme. Das ist keine Rechtsberatung, im Zweifel frage eine Fachperson.
Muss ich ein Double-Opt-In verwenden?
Das Gesetz schreibt es nicht vor. Du musst aber die Einwilligung beweisen können, und das gelingt mit einem Bestätigungslink am sichersten.
Welche Kennzahl ist am wichtigsten?
Die Kosten pro gewonnenem Kunden, im Verhältnis zu dem, was dir ein Kunde einbringt. Wenn du sie noch nicht kennst, starte mit den Kosten pro Anfrage oder der Zahl der Anfragen pro Woche.
Wie viele Nachrichten darf ich an Kunden schicken?
Das hängt vom Kanal ab. Bei WhatsApp zum Beispiel begrenzt Meta, an wie viele verschiedene Personen du außerhalb eines Gesprächs pro Tag schreiben darfst, und die Regeln ändern sich. Fange mit kleinen Gruppen an und achte auf Rückmeldungen.
Kann Mavibot Kunden für mich finden?
Mavibot bringt keine Kunden von selbst. Es automatisiert, was danach passiert: Antworten auf Kommentare und Nachrichten, Rundnachrichten an Leute mit Einwilligung, Anfrageseiten und die Pflege deiner Kontakte. Die Kunden kommen über die Kanäle oben.
Quellen, abgerufen am 4. November 2026: UWG Paragraf 7, Ahrefs zur Dauer bis zum Ranking, BrightLocal Local Consumer Review Survey 2025, SE Ranking, AI traffic study, IT-Recht Kanzlei zu WhatsApp-Newslettern, Meta für Entwickler, Opt-in für WhatsApp.
